JPG & Fotos

JPG kleiner machen. Nicht schlechter.

Bei Fotos steckt das grösste Potenzial zwischen „unnötig perfekt“ und „sichtbar kaputt komprimiert“.

Aktualisiert am 5. Juli 2026 · 6 Min. Lesezeit

JPG ist bereits komprimiert

JPG verwendet eine verlustbehaftete Komprimierung. Wird dieselbe Datei wiederholt geöffnet und erneut als JPG gespeichert, können sich Verluste summieren. Arbeite deshalb möglichst vom Original und erzeuge den Webexport nur einmal. Eine schon stark komprimierte Datei lässt sich selten nochmals massiv verkleinern, ohne dass Artefakte sichtbar werden.

Woran schlechte Komprimierung erkennbar ist

Diese Probleme fallen in einer 100-Prozent-Ansicht stärker auf als im fertigen Layout. Beurteile das Bild deshalb immer auch in seiner realen Darstellungsgrösse.

JPG oder WebP?

KriteriumJPGWebP
FotosGutSehr gut
TransparenzNeinJa
KompatibilitätUniversellIn modernen Browsern breit
DateigrösseSolideOft kleiner bei ähnlicher Qualität

Empfohlener Ablauf

  1. Nutze die bestmögliche Ausgangsdatei und vermeide mehrfaches JPG-Speichern.
  2. Skaliere zuerst auf die maximal benötigte Breite.
  3. Konvertiere für die Website nach WebP.
  4. Kontrolliere Gesichter, Verläufe und feine Strukturen.
  5. Vergleiche Dateigrösse und sichtbaren Unterschied statt nur einen Qualitätswert.

Guter Kompromiss: Wenn du beim Umschalten zwischen Original und Export in normaler Darstellung keinen klaren Unterschied siehst, ist eine grössere Datei selten gerechtfertigt.

Metadaten nicht vergessen

Kamera-Dateien können EXIF-Daten wie Aufnahmezeit, Kameramodell oder Standort enthalten. Ein neuer Webexport entfernt viele dieser Zusatzinformationen automatisch. Das spart Platz und reduziert die unbeabsichtigte Weitergabe privater Metadaten.

JPG als WebP optimieren

Direkt im Browser und ohne Cloud-Upload.

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