Warum PNG-Dateien so gross werden
PNG speichert Pixel verlustfrei. Das ist ideal für Screenshots, Logos und Grafiken mit scharfen Kanten, bedeutet aber auch: Fotografische Motive mit vielen Farben und feinem Rauschen lassen sich nur begrenzt verkleinern. Ein als PNG gespeichertes Foto kann deshalb mehrere Male grösser sein als eine visuell vergleichbare WebP-Datei.
Was ist der Alpha-Kanal?
Neben Rot, Grün und Blau kann ein PNG pro Pixel einen Transparenzwert speichern. Dieser Alpha-Kanal ermöglicht komplett transparente Flächen, halbtransparente Schatten und weiche Kanten. Beim Export darf deshalb kein Hintergrund in die Arbeitsfläche gemalt werden. compress. verwendet eine transparente Canvas und übernimmt den Alpha-Kanal in das WebP.
Wann PNG bleiben sollte
- Du benötigst eine verlustfreie Masterdatei.
- Die Grafik wird nachträglich weiterbearbeitet.
- Ein System akzeptiert kein WebP.
- Ein sehr kleines Motiv besteht fast nur aus wenigen Farben und scharfen Kanten.
Für die Auslieferung auf modernen Websites ist WebP dagegen meist praktischer. Es unterstützt Transparenz und kombiniert sie mit deutlich flexiblerer Komprimierung.
PNG fürs Web optimieren
- Schneide transparente Randflächen ab, die im Layout nicht gebraucht werden.
- Reduziere die Abmessungen auf den tatsächlichen Einsatzzweck.
- Exportiere als WebP mit Alpha-Kanal.
- Kontrolliere Schatten und feine Kanten auf hellem und dunklem Hintergrund.
Wichtig: Transparenz ist nicht nur „an oder aus“. Halbtransparente Pixel an Kanten verhindern unschöne Treppeneffekte. Ein guter Export erhält diese Abstufungen.
Typische Fehler
Ein weisser oder schwarzer Hintergrund entsteht, wenn eine Software die transparente Quelle vor dem Export auf eine farbige Fläche reduziert. Ein weiterer Fehler ist das Hochskalieren kleiner Icons: Dadurch wird die Datei grösser, ohne neue Details zu gewinnen. Die Vorschau darf gross angezeigt werden, die exportierten Pixel sollten jedoch nicht künstlich vervielfacht werden.